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Saar-Echo verhallt ungehört bei Google News



Nach welchen Kriterien werden bei Google News eigentlich die Nachrichten selektiert? Was ist dran an der Behauptung, dass ?das Saar-Echo von Google-News, wie seit Monaten bei brisanten Nachrichten aus unserer Redaktion, ignoriert und damit zensiert wird?? Gibt man ?Saar-Echo? bei Google News ein, so erh?lt man ungef?hr 74 Treffer: ?ber Bergbaugegner und ?rztestreik, Schlammtransporte und Problembabys ... nicht jedoch die j?ngsten Enth?llungen der Online-Tageszeitung ?ber die Verwicklungen des BND in den Foltertourismus der CIA (Deutscher verklagt die CIA in den USA, Wie tief steckt der BND im CIA-Foltersumpf?)

Ich habe mir die M?he gemacht und einmal fast alle 74 Google News-Treffer aufgerufen: S?mtlich aus den Ressorts Lokales oder Regionales, auch ein wenig Kunst und Kultur ist darunter. Dass es sich bei dieser besonderen Wertsch?tzung der regionalen Kompetenz des Saar-Echos durch Google nicht um prinzipielle Ignoranz handelt, sondern um Zensur, pardon: bewusste redaktionelle Auswahl, daf?r sprechen die beiden Ausnahmen auf den hinteren R?ngen: auf Platz 64 ein erster politisch interessanter Artikel ?ber die milit?rische Forschung in Deutschland, ?bernommen von german-foreign-policy.com, gefolgt von einem Ausland-Artikel ?ber den Chemiewaffeneinsatz der USA im Irak auf Position 67 - das ist alles!

Die Erkl?rung liefert das Saar-Echo selbst in einer zweiteiligen Analyse des ?Orwell'schen Zensur-Systems von Daten- und Informationsammlern wie Google oder Yahoo?:

Das Google-PageRank des Saar-Echo wurde auf Null herabgesetzt, ausgerechnet nachdem die bis dahin ver?ffentlichten Folgen der spektakul?ren Saar-Echo-Serie ?Von Clearstream bis Yukos? die Zugriffszahlen der Online-Tageszeitung steil in die H?he katapultiert hatten.

Anlass f?r diese Abstrafung durch war offenbar der Erfolg der nicht nur von mir mit Spannung verfolgten Serie ?ber den amerikanisch-russischen ?lkrieg, den Moskauer Prozess gegen Ex-Yukos-Chef Chodorkowski und die Verwicklung des BND und des Bundeskanzleramts. Und nicht nur das Page-Ranking der Suchmaschine wird manipuliert, sondern auch die redaktionelle Auswahl bei GoogleNews. Details dazu im zweiten Teil der Selbststudie der Saar-Echo-Redaktion:

Inzwischen verbreitet Google-News zwar vereinzelt wieder Saar-Echo-Artikel, beschr?nkt sich dabei aber neuerdings auf eher unbedeutende Berichte ?ber lokale und regionale Ereignisse, die ?berregional weitgehend uninteressant sind. S?mtliche Artikel aus den ?berregionalen Ressorts des Saar-Echo werden von Google-News weiterhin ignoriert und damit zensiert. Hatte Google vor Beginn der Yukos-Serie und bis Ende M?rz 2005 t?glich zwischen 25 und 47 Saar-Echo-Artikel ?ber Google-News verbreitet, sind es zwei Monate nach Ver?ffentlichung der letzten Yukos-Folge ?ber den amerikanisch-russischen ?lkrieg um Yukos und die Involvierung des BND in diese Aff?re nur noch zwischen null und vier Artikel t?glich. Dabei ist es bis heute geblieben. Google setzt die Zensur des Saar-Echo fort.

Das kann ich nur best?tigen mit meiner heutigen Momentaufnahme. Da wird wohl die geheime Google'sche Ethik-Kommission am Werk sein. Vermutlich in unerm?dlicher Handarbeit werden Suchergebnisse nicht nur durch die Firma Google, sondern auch bei Yahoo nachgebessert:

Als schlie?lich am 16. Juli 2005 das Saar-Echo den noch spektakul?reren Artikel, ?ber ?Amerika, das japanische Raubgold und Hiroshima? ins Netz stellte, schien es nach den Erfahrungen mit Google im Zusammenhang mit der Saar-Echo-Serie ratsam zu sein, die Indexierung des Raubgold-Hiroshima-Artikels durch die beiden amerikanischen Internet-Suchdienste Google und Yahoo im Auge zu behalten, um die Entwicklung und Bewegungen auf ihren Suchergebnis-Sites durch jeweils regelm??ig erstellte Ausdrucke belegen zu k?nnen. [...]
Am 20. Juli war der Saar-Echo-Artikel pl?tzlich [aus der Yahoo-Suche] verschwunden und auch bei Eingabe von relevanten Schlagw?rtern und Schlagwortkombinationen nicht mehr auffindbar.
Inzwischen hatten diverse andere Sites den Artikel ?bernommen und gleichzeitig Links zum Saar-Echo gesetzt. Diese Sites belegten nun mit dem vom Saar-Echo ?bernommenen Artikel die Spitzenpl?tze auf den Yahoo-Suchergebnis-Sites. Vom Saar-Echo-Original keine Spur, auch nicht bei Eingabe relevanter Schlagw?rter. [...]
Auf diese Weise wurden fast zwei Wochen lang die Zugriffzahlen auf das Saar-Echo und schlie?lich auch andere Sites mit ?hnlich hohen Zugriffszahlen zwischendurch immer wieder zensiert, auff?llig h?ufig auch die ausgesprochen renommierten Websites der ?AG Friedensforschung?. Durch solche Filterungen verschlechterte sich die Positionierungen vor allem der seri?sen Sites mit hohen Zugriffszahlen, w?hrend andere Sites mit eher niedrigem Referenz-Potential und keinem hohen Seriosit?tsbonus aufholten und pl?tzlich vorderste Pl?tze belegten, wodurch die Akzeptanz des Artikelinhalts erheblich sank, da eine als seri?s bekannte Site nicht mehr indexiert war, auch nicht unter der ?erweiterten Suche?. Eine Filterung nach einem ?hnlichen Prinzip war bereits bei Google im Zusammenhang mit der Yukos-Serie aufgefallen: W?hrend seri?se Sites aus der Indexierung verschwanden oder trotz hoher Zugriffszahlen von Google in der ?erweiterten Suche? versteckt wurden, landeten pl?tzlich vier Nazi-Sites, die auf den Yukos-Zug gesprungen waren, pl?tzlich vor?bergehend auf vordersten R?ngen im Umfeld des Saar-Echo, das dadurch optisch in der N?he von indexierten Nazi-Seiten stand. [...]
Die Macht der Monopole, insbesondere der amerikanischen, ist als Globalisierungsmonster bereits Mainstream. Es hat das Internet l?ngst erreicht und versucht Millionen User wie auch das Neue Medium selbst weltweit unter seine Kontrolle zu bringen.
Das Internet k?nnte sich zur Mainstream-Medien-Szene der Zukunft entwickeln. Tr?be Aussichten im Internet …

Diesem Fazit schlie?e ich mich vorbehaltlos an. Das Internet hat die Phase maximaler Freiheit hinter sich. Big Brother is Screening You.

12.12.05 04:07


Rigorose Intuition



Ich habe mein Lieblingsblog entdeckt: Rigorous Intuition von Jeff Wells, einem »verhalten pessimistischen Schriftsteller und [Ex-]Satiriker aus Kanada.«

Der gescheiterte Bush-Ankläger Stanley Hilton und Sibel Edmonds, FBI-Whistleblower mit Maulkorb; Hugo ›Hoffnungsträger‹ Chavez und der Kohl-Staatssekretärs-Sohn und womögliche Hintermann des Oklahoma-Anschlags Andy ›the German‹ Strassmeir - alles »meine« Themen! (Nicht alle veröffentlicht, aber zumindest unter Beobachtung.) Jeffs Interesse gilt der Wahrheit hinter dem Spin, hinter der Scheinrealität der Mächtigen und ihrer Medien. Also schreibt er über mysteriöse Todesfälle - 33-Tage-Papst Johannes Paul I., Barschel und Möllemann, abgestürzte Senatoren, Mikrobiologen, die sterben wie drosophila-Fliegen ... -, über Geheimdienst-Sauereien, Wahlfälschung und andere Manipulationen. Und er sagt, wann er spekuliert, er wägt ab, liefert Hintergrund, stellt Zusammenhänge her.

Das ist schon erstklassig. Immer im Bewusstsein, dass unter Verschwörungstheoretikern unglaublich viel Schwachsinn kursiert, der offenbar sogar absichtlich lanciert wird, um jegliche Kritik zu diskreditieren. Wells zitiert eine anonyme (vorgebliche) »Stimme aus dem Weißen Haus« mit der Warnung:

»[T]he psychology boys are now busy inventing weird conspiracy theories to put out to the boobery to keep their minds off of the growing and deadly disasters now beginning to loom over the heads of the Administration...

These bright boys, working with the Rove people, are starting stories about weather control, a new Ice Age, the spread of SARS, Mad Cow (...), weird plots to blow up US cities and so on.

These nut stories seem to have a life of their own on the net and are eagerly accepted while the real plottings can go on behind the scenes.«

Vorsicht: Ist diese Warnung authentisch? Ein Fake? Es ist schon zum Verrücktwerden, und Jeff macht es sich wahrlich nicht leicht. Hier noch ein paar seiner Versuche über die Verschwörung gegen jene, die Verschwörungen ?ffentlich machen:

»To speak the truth in a crazy world is to sound crazy yourself, and to invite marginalization and a blizzard of abuse.«

»First, they ignore you.

Then, they call you a ›conspiracy theorist.‹

Then, they fight a strawman and pretend it's you.

Then, you're proven right. But it doesn't make any difference, because they control the spin, and by now they're lying about something else, anyway.«

»So yes, they love conspiracy theories. But try raising conspiracy facts ... and they're suddenly as scarce as a Senator's son in Iraq.«

»The most powerful control mechanism is internal. It's the brain surgery we perform on ourselves - owing to social conditioning, peer approval and dread of ridicule - that is of the greatest service to those deserving exposure and justice, and who seem to perpetually evade both.«

[via marlowe]

9.2.05 08:47


Wie faschistisch sind die USA?



Als Deutscher sollte man mit Faschismusvorwürfen vorsichtig sein; andererseits sind wir durch ständige Konfrontation mit unserer Vergangenheit wohl besonders sensibilisiert. Doch auch in den USA selbst heulen bei manchen die Alarmsirenen los.

Diverse Politiker - Robert F. Kennedy, Jr. (Fascist America), die Kongressabgeordneten Major Owens (Bush Leading America Into 'Snake Pit of Fascism') und Ron Paul (It Can't Happen Here) -, ?Amerikas herausragender Soziologe? Richard Sennet (Im Zeitalter der Angst), der Historiker Gary Leupp ('Fighting for the Work of the Lord' - Everybody's Talkin' About Christian Fascism), die Medienberaterin Maureen Farrell (When Fascism Comes to America), die Journalistin Susan Goya (Is America heading toward fascism?) - sie alle deuten in j?ngster Zeit die Zeichen in diese Richtung. In dem Zusammenhang sei auch auf einen Artikel des Schotten Jim Macgregor (Neo-fascism in America) verwiesen.

Bereits vor zwei Jahren hatte Norman Mailer orakelt: »Drei oder vier Attentate wie am 11. September - und Amerika ist ein faschistisches Land.« (mehr). Ich f?rchte, Mailer hat die Latte viel zu hoch geh?ngt. Ein paar ?Anthrax?-Briefchen, ab und an ?Orange Alert?, den Rest erledigt FoxNews.

Etliche Autoren beziehen sich auf eine Liste von 14 Merkmalen für einen faschistischen Staat, die der Politikwissenschaftler Laurence W. Britt in seinem Aufsatz Fascism Anyone? aufgestellt hat:

1. Ständiger, machtvoller Ausdruck von Nationalismus.

2. Geringschätzung der Bedeutung der Menschenrechte.

3. Erzeugung von Zusammenhalt durch Abgrenzen von Feinden/Sündenböcken.

4. Vorherrschaft des Militärischen/begeisterter Militarismus.

5. Grassierender Sexismus.

6. Kontrolle der Massenmedien.

7. Fixierung auf nationale Sicherheit.

8. Zusammenschluss von Religion und herrschender Elite.

9. Schutz der Macht der Unternehmen.

10. Unterdrückung oder Beseitigung der Macht der Arbeiter.

11. Geringschätzung und Unterdrückung von Intellektuellen und Künstlern.

12. Fixierung auf Verbrechen und Bestrafung.

13. Hemmungslose Vetternwirtschaft und Korruption.

14. Wahlbetrug.

Entscheidungshilfen für jedes einzelne Kriterium liefert das »Project fot the Old American Century« [hi from Old Europe]: Wake up and smell the fascism. (Hier f?r Illiterate.)

Zum Schluss ein hübsches kleines Zitat, passend zu Punkt 14:

»As Josef Stalin said, ›It's not who votes that counts. It's who counts the votes.‹ This is the very essence of fascism.«
5.2.05 07:06


Der wohltätige Hegemon in Aktion



Am amerikanischen Wesen soll die Welt genesen. Generalleutnant James N. Mattis, Kommandant der1st Marine Division, ist jedenfalls mit Feuereifer dabei, wenn es gilt, unter Burka oder Schleier gezwungene Frauen von ihren Unterdrückern zu befreien:

»Actually, it's a lot of fun to fight. You know, it's a hell of a hoot. ... It's fun to shoot some people. I'll be right upfront with you, I like brawling. ... You go into Afghanistan, you got guys who slap women around for five years because they didn't wear a veil. You know, guys like that ain't got no manhood left anyway. So it's a hell of a lot of fun to shoot them.«

Nur ein dummer Soldat, der aus Versehen die Wahrheit gesagt hat. Muss er Konsequenzen fürchten? Wahrscheinlich wird er zur Strafe nach Guantanamo versetzt ...
<update> Netzeitung: ?Ein Sprecher des Pentagon k?ndigte an, dass Mattis nicht disziplinarrechtlich belangt werde.?</update>
Unsere männliche Jugend trainiert derweil mit Counter-Strike und America's Army die Tötungsreflexe.

Was blüht uns noch alles im zweiten, im Neuen Amerikanischen Jahrhundert? Der »wohlt?tige Hegemon« lässt sich nicht lange bitten und entsendet seine Underdogs zwecks »Zwangsbeglückung« an die Rohstoffquellen, pardon: Krisenherde der Welt.

In seiner Ausgabe vom 7. Juli 2003 hat der neo-konservative Weekly Standard, der seit langem den Krieg gegen den Irak gefordert hatte, in einer »Parody«, die besser mit Freudian Slip (der groben Art) überschrieben worden wäre, seinen scherzigen Reim auf die jüngste Geschichte publiziert. Eine ganzseitige »Anzeige« zeigt einen Flugzeugträger unter dem Titel »Join Us As We Conquer the World!« und lädt zur Kreuzfahrt ein. Geworben wird für »Eight imperial days & seven unilateral nights aboard the USS Benevolent Hegemon« mit Dick Cheney, Richard Perle, Ariel Sharon, Elliott Abrams (Abrams war unter Reagan zuständig für die Führung der Contras in Nicaragua und wird seither beschuldigt, für Kriegsverbrechen mitverantwortlich zu sein; er war in den Iran-Contra-Skandal verwickelt. In der Bush-Administration leitet er das »Security Council's office for democracy, human rights and international operations«.), Donald Rumsfeld und Paul Wolfowitz als Reiseleiter und Abendunterhalter. Geboten werden unter anderem »Neocon Hot Bikini Contests«, »Help us ›Find‹ [sic!] Weapons of Mass Destruction in Iraq«, »Name that Evildoer: The Dead Terrorist Nostalgia Game« oder ein »Special Seminar: Reading Between the Lines of George W. Bush's Major Speeches«. Die Reise bietet einen Flug nach Jerusalem und führt dann über »Greater Israel (Hebron, Amman, Damascus)« in den »Liberated Iraq« und nach »Iran«. Reisekosten werden keine genannt, nur ein letzter Rat: »Don't Consult with Your Allies! Sign Up Today!«

Philipp Sarasin: »Anthrax« - Bioterror als Phantasma, edition suhrkamp 2004, S. 69-70.

5.2.05 04:49


globale05



Vom 12. bis 20. Januar findet das globalisierungskritische Filmfestival globale05 in Berlin-Mitte statt. Spielort sind das Kino des Kunstvereins ACUD (Veteranenstra?e 21) - wie auch schon bei der Premiere als globale03 vor gut einem Jahr - und das Central (Rosenthaler Stra?e 39; an Stelle des Eiszeit).

Anschlie?end wird das Festival auf Tournee gehen: Vom 20. bis 25. Januar geht's gleich weiter im Filmmuseum in Potsdam, danach sind Stationen in Freiburg, Leipzig, Heidelberg, K?ln und W?rzburg geplant. ?brigens suchen die Organisatoren OrganisatorInnen weitere Nachspieler:

?Interessierte AktivistInnen/gruppen, KinobetreiberInnen, FilmfreundInnen... k?nnen sich an uns wenden. Als gute L?sung erweist sich oftmals eine Mischung aus den eben Genannten; interessierte KinobetreiberInnen einerseits und Tr?gergruppen wie z.B. attac Ortsgruppen andererseits. Neben den Filmvorf?hrungen k?nnen so die angesprochenen Themen durch Diskussionen mit FilmemacherInnen, ExpertInnen, AktivistInnen... weiter vertieft und lokale ausgestaltet werden.?

Also: hingehen oder selber machen!

Update: Bilder der Bewegung

7.1.05 18:51


Bücher für kleine und große Kinder



Sucht Ihr noch ein Weihnachtsgeschenk f?r Eure lieben Kleinen? Ich h?tte da ganz bestimmt etwas f?r Euch:
 
Bei Amazon habe ich (bislang zwei) Lieblingslisten eingerichtet mit empfehlenswerten B?chern f?r Kinder und Jugendliche (s.u.). Und das kam so:
 
Ich bin, das wissen alle, die mich pers?nlich kennen, der allerkl?gsten und allerallersch?nsten deutschsprachigen Kinder- und Jugendbuchkritikerin des Universums privat aufs Innigste verbunden. Da lag es nahe, sie um ein paar Buchtipps anzugehen, auf dass ich die stetig wachsende Kinder-Schar in meinem privaten Umfeld zum Weihnachtsfeste verschonen k?nne von die Phantasie erm?denden Gameboys, X-Box-Spielen und sonstigem D?delkram. Stattdessen, so mein Plan, wollte ich die lieben Blagen den phantastischen Welten aussetzen, die sich zwischen zwei Buchdeckeln auftun k?nnen.
 
Doch oh Schreck, meine Lieblingsmenschin zog daraufhin ein kinder- oder jugendliterarisches Meisterwerk nach dem anderen aus ihren zweieinhalb Kilometern Billy-Nordwand, ein jedes absolut empfehlenswert, superduper-toll gestaltet und ?beraus (vor-)lesenswert. Bald zuckte ich hinter Stapeln von Bilder- und M?rchenb?chern, Jungenromanen und Pickelratgebern resigniert mit den Schultern: Danke f?r die Empfehlungen - f?r die n?chsten zwanzig Jahre k?nnte ich nur noch Kinderb?cher verschenken! Schlie?lich findet sich ganz gewiss auch f?r jedeN ErwachseneN irgendein liebevoll gestaltetes kleines B?chlein ...
 
Ein Ausweg aus der Misere b?te sich, w?rdet Ihr, liebe Verwandte und Freunde, mir helfen beim Abarbeiten der Listen, die aus dieser unbedachten Aktion resultieren.
 
F?r die Kleinen werdet Ihr f?ndig auf meiner Liste:
 
Routiniertere Lesefr?schchen k?nnen beschert werden aus folgender Auflistung :
 

Eine pl?tzchenduftende Vorweihnachtszeit w?nscht
Euer Thomas aka Tom aka Radaubruder
 
 

PS: Ich bekomme keine Prozente von Amazon, nehme nicht an deren Partnerprogramm teil. Mir w?re es ehrlich gesagt am liebsten, Ihr sucht Euch aus den Listen etwas Passendes aus und kauft oder bestellt die B?cher beim Sortimentsbuchh?ndler Eures Vertrauens!

15.12.04 19:16


AIDS in Afrika - ein tödlicher Irrtum?



Heute ist Welt-AIDS-Tag. Alle Jahre wieder Anlass, v?llig unkritisch und unreflektiert die j?ngsten Horror-Prognosen von WHO und UNAIDS zu verbreiten. Dieses Jahr gilt die besondere Aufmerksamkeit der Statistikf?lscher aus Genf den Frauen. Der eigentliche Grund jedoch, weshalb mit dem Thema AIDS auch nach zwanzig Jahren wenn schon nicht Panik wie einst so doch immerhin noch mildes Unwohlsein erzeugt werden kann, liegt in Afrika: Dort seien, so hei?t es stets, Zigmillionen mit dem heimt?ckischen, immer wieder mutierenden Virus infiziert.

Der s?dafrikanische Journalist Rian Malan hat ein Jahr lang zum Thema AIDS in Afrika recherchiert. Sein Fazit: ?R?tsel, Widerspr?che, Zweifel und keine Atempause.? Seine sehr lesenswerte Reportage ?Das Gesch?ft mit der Panik - AIDS in Afrika? erschien 2001 auf Deutsch im Dezemberheft des Rolling Stone.

J?ngstes Beispiel f?r die afrikanischen R?tsel und Widerspr?che: SpOn berichtet ?ber eine wegen des (scheinbar) sensationellen Erfolges vorzeitig abgebrochene AIDS-Studie in Afrika. Demnach senkt ein billiges Antibiotikum die Sterberate unter HIV-positiven Kindern fast um die H?lfte. Das best?tigt Zweifler am herrschenden AIDS-Dogma wie etwa Peter Duesberg, der AIDS in Afrika zur?ckf?hrt auf konventionelle, weit verbreitete Ursachen: Unterern?hrung, parasit?ren Infektionen und mangelhafte Hygiene. Jahrelang wurde Kranken in Afrika die Behandlung verweigert, weil sie angeblich mit HIV infiziert waren und die Medikamente dagegen nicht erschwinglich sind. Wie viele Menschen in Afrika und anderswo k?nnten noch leben, wenn Symptome bekannter und behandelbarer Krankheiten mit oftmals erschwinglichen Medikamenten behandelt worden w?ren! Statt Legionen parasit?rer Virologen zu subventionieren sollte in die Bek?mpfung altbekannter Parasiten investiert werden, in die Verbesserung der sanit?ren Verh?ltnisse und der Versorgung mit sauberem Trinkwasser.

Aids in seiner heute gel?ufigen Schreibweise geht zur?ck auf A.I.D.S., das ?Erworbene Immunschw?che-Syndrom?. Als Syndrom wird ?das gleichzeitige, gemeinsame Auftreten verschiedener Symptome oder Merkmale? bezeichnet. Kritiker weisen schon lange - bislang ohne Erfolg - auf die seltsamen Kriterien f?r die Diagnose 'AIDS' in Afrika hin:

?AIDS in Afrika: Definitionsprobleme
Wie aber steht es mit Afrika bez?glich AIDS? Geldknappheit f?hrt dort dazu, dass differenzierte Diagnosen und Todesursachen h?chst selten abgekl?rt werden. Es ist darum ein einfaches, zu behaupten, in Afrika sei alles AIDS, und es stellt sich ernsthaft die Frage: Leidet der Kontinent tats?chlich an einer neuen 'Lustseuche' oder weit eher an einer Zunahme altbekannter und behandelbarer Krankheiten?

Wer hat in Afrika AIDS?
Die Diagnose AIDS wird in Afrika im wesentlichen auf der Basis einer von der WHO publizierten Definition gestellt. Sie wurde von der Weltgesundheitsorgani-sation einzig f?r Entwicklungsl?nder geschaffen und unterscheidet sich erheblich von den Definitionen, welche in Europa und den USA angewendet werden. Dar?ber hinaus wurde sie von vielen L?ndern unterschiedlich abge?ndert. Gem?? der WHO-Definition f?r Entwicklungsl?nder wird jemand als AIDS-krank erkl?rt, wenn er zum Beispiel l?nger als einen Monat Durchfall, starke Gewichtsabnahme sowie generalisierten Juckreiz oder Husten hat und sich mit den vorhandenen M?glichkeiten keine andere Ursache daf?r nachweisen l?sst. Ein HIV-Test ist nach dieser Definition nicht notwendig und auch nicht vorgesehen. Aus Geldmangel wird ein solcher auch heute nur gelegentlich durchgef?hrt. Konsequenterweise ist er zum Beispiel im Meldeformular f?r AIDS-Kranke des ugandischen Gesundheitsministeriums nicht einmal erw?hnt.?
Dr. med. Christian Fiala / Michael U. Baumgartner

Nun muss nat?rlich der Einwand kommen: ?Aber die Kinder, die an der Studie teilgenommen haben, waren doch HIV-positiv!? Jaa, wenn wenigstens die vorhandenen Testverfahren spezifisch w?ren, dass also ein HIV-Test nur auf HI-Viren reagiert und auf nichts anderes. Dazu schreibt Christian Fiala:

?Wer ist HIV-positiv in Afrika?
Grunds?tzlich weisen alle sogenannten HIV-Teste nicht den Virus, sondern bestimmte Antik?rper im Blut nach. Dabei wird nach wie vor kontrovers diskutiert, welche Antik?rper typisch f?r HIV sein sollen und nach welchen Methoden dies bestimmt wird.
Interesanterweise werden in verschiedenen L?ndern und Institutionen verschiedene Antik?rper als typisch f?r HIV angesehen. Auch wird die Zuverl?ssigkeit der verschiedenen Teste zum Teil unterschiedlich bewertet. So ist der Western Blot Test in England und Wales seit 1993 f?r die HIV-Diagnostik nicht mehr zugelassen.
Unabh?ngig davon sind sich aber einige Antik?rper sehr ?hnlich, so da?es gelegentlich Verwechslungen gibt, d.h. ein Test zeigt f?lschlicherweise ein positives Resultat in einem HIV-Test an, obwohl Antik?rper gegen einen ganz anderen Erreger vorliegen. (Dies gilt grunds?tzlich f?r alle derartigen Tests.) Derzeit sind ?ber 70 Erkrankungen oder Situationen bekannt, bei welchen derartige falsch positive Ergebnisse vorkommen k?nnen, u.a. Malaria, nach Bluttransfusionen und Lepra [Liste].
Deshalb kam eine diesbez?gliche Untersuchungen zu der Empfehlung, dass 'die ?blicherweise eingesetzten HIV-Tests (Elisa oder Western-Blot) unter Umst?nden in Zentralafrika nicht ausreichend sind, um eine Infektion mit HIV zu diagnostizieren'. Die aktuellen Sch?tzungen der WHO, insbesondere f?r Afrika, basieren jedoch auf den Ergebnissen dieser HIV-Tests bei einer kleinen Gruppe von Menschen. Auf diesen Daten aufbauend wird dann die Verbreitung des HIV in der ?brigen Bev?lkerung gesch?tzt.?

Doch die beschriebene Gruppe wurde mit der PCR-Methode (Interview mit Kary Mullis, dem Erfinder der PCR [Original]) auf ihre Viruslast untersucht, also nicht mit einem der Standardtests. Dazu ein Zitat von Heinrich Kremer aus seiner Stellungnahme zu Fragen des s?dafrikanischen Staatspr?sidenten Thabo Mbeki:

?Der sog. Anti-HIV-Antik?rpertest ist mit stimulierten menschlichen Stresseiweissen als Antigenen aus Lymphzellkulturen von manifest AIDS-Kranken und aus kokultivierten lymphatischen Leuk?miezellen best?ckt worden. Die Testsubstrate sind so geeicht worden, dass lediglich ab einer bestimmten Menge von unspezifischen Antik?rpern im Blutserum von Testprobanden, wie sie charakteristisch sind bei einer ?berdauernden TH2-Immunzell-Antwort und einer gesteigerten Antik?rperreaktion, ein positives Testergebnis angezeigt wird. Die Testreaktionsschwelle und die Anzahl der Testantigene der sog. Anti-HIV-Antik?rpertests sind willk?rlich festgelegt worden. Es gibt keine verbindlichen international g?ltigen Standards. Beispielsweise wird in Afrika ?blicherweise bei sog. HIV-Tests eine Reaktion mit weniger Testantigenen als positives Testergebnis gewertet als in westlichen L?ndern. Da es keine Bildung von Antik?rpern im menschlichen Immunsystem gibt, die ausschliesslich nur mit solchen Antigenen reagieren, gegen die sie urspr?nglich gebildet wurden, ist die Aussage, sog. Anti-HIV-Antik?rpertests reagierten exklusiv gegen Antik?rper, welche im menschlichen Organismus gegen Antigene von sog. HIV-Viren gebildet worden seien, schon aus diesem biologischen Grund objektiv falsch.

Beispielsweise reagieren sog. HIV-Testantigene nachweislich mit Antik?rpern gegen Tuberkulose-, Malaria- und Pneumocystis-Erreger sowie mit vielen anderen Antik?rpern gegen mikrobielle und nicht-mikrobielle Antigene. Auch die in westlichen L?ndern angewandte Bestimmung der sog. Viruslast (viral load) mit Hilfe der PCR-Labortechnik ist nach der Aussage des Erfinders dieser DNA-Nachweismethode, des Nobelpreistr?ger Kary B. Mullis, v?llig ungeeignet zum Nachweis von RNA sog. HIV-Viren. Niemand hat bis heute tats?chlich eine nat?rliche RNA-Sequenz oder eine Provirus-DNA-Sequenz sog. HIV-Viren isoliert. Alle Publikationen ?ber die sog. Isolationen von sog. HIV-Viren zeigen nichts anders als Befunde von unspezifischen molekularen Markern, die als 'Fingerabdr?cke' von sog. HIV-Viren willk?rlich interpretiert werden. Andere wissenschaftliche Befunddaten sind nicht zu erwarten, angesichts der erdr?ckenden epidemiologischen, immunologischen, zellbiologischen, biochemischen und klinischen Beweislage, dass Typ II-Gegenregulationen von menschlichen Immunzellen und Nicht-Immunzellen sowie die Entwicklung von AIDS-Indikatorkrankheiten unter bestimmten Bedingungen evolutionsbiolgisch programmiert sind und zum physiologischen und pathophysiolgischen Verst?ndnis dieser immunologischen und klinischen Ph?nomene die Annahme einer Infektion mit sog. HIV-Viren weder hinreichend noch notwendig, sondern objektiv ?berfl?ssig ist.?

Hier Passagen aus dem Lancet-Artikel, auf den sich der eingangs erw?hnte Spiegel Online-Bericht bezieht:

?Our results show that, in HIV-infected children living in Zambia, an area with high levels of in-vitro resistance of common bacteria to co-trimoxazole (60-80%, Mwansa J, personal communication7), this drug reduced mortality by 43% and hospital admission rates by 23% compared with matched placebo. Follow-up in the trial was excellent and few children stopped taking their medication. Mortality was improved in all ages, across the CD4 count range, and was sustained beyond at least 12 months. The results are very similar in magnitude to those in HIV-infected adults with WHO stage 2 or 3 participating in trials in west Africa.3,4 As in those trials, co-trimoxazole seemed to be well tolerated in our study with no allergic reactions. There were few reports of neutropenia, and rates of confirmed grade 3 or 4 neutropenia were similar in the two groups although, as expected, neutrophil counts were lower in the co-trimoxazole group than in the placebo group. Average follow-up time in our trial was almost double that in the west African trials,3,4 and provides reassurance that giving the drug over an extended period for prophylaxis, as would be necessary if initiated early in the course of HIV infection, seems not to decrease its effectiveness, at least over an average of 18 months.

The mechanism of action of co-trimoxazole prophylaxis in this trial is not entirely clear. Although there seemed to be a fall in the proportion of children dying of lung disease in the co-trimoxazole group, this effect did not seem to be related to P carinii pneumonia, since no cases of this infection could be confirmed by PCR analysis. Nasopharyngeal aspirates are not as sensitive as samples from bronchoscopy for diagnosing this form of pneumonia, although they have been used with some success in both industrialised25 and African17,26 settings; however, bronchoscopy is not generally practical or safe for children in resource-poor settings. Furthermore, if the predominantcause of death were P carinii pneumonia, one might expect to see benefit confined to children with lower CD4 count, whereas we recorded similar magnitude of benefit in children with CD4 counts above and below 15% of total lymphocyte count. Further analyses of nasopharyngeal aspirates are being done to investigate causes of death in more detail, and to assess development of resistance to respiratory bacteria by treatment group.

The substantial reduction in mortality in the co-trimoxazole group could challenge the relation between effectiveness and in-vitro laboratory resistance to this drug, which could be more complex than either all or nothing. Further molecular resistance studies are analysing bacteria isolated from nasopharyngeal aspirates and other samples taken during hospital admissions. Additionally, studies are examining molecular resistance patterns of Streptococcus pneumoniae carried pernasally in samples taken throughout the trial, and resistance of malaria parasites to sulfadoxine-pyrimethamine. However, most blood cultures were negative, and the prevalence of malaria in children in hospital was low. Although children who were followed up in our study had open access to a clinic where they could receive free medical treatment throughout the trial, families would have frequently consulted their local clinic before coming to hospital when a child was sick, and received treatment according to the integrated management of the sick child guidelines,27 including treatment with antibiotics and anitimalarials. This could be a reason for the low bacterial isolation rates from blood cultures and the low rates of malaria parasitaemia in children in the trial. Similar findings have come from children admitted to the University Teaching Hospital who were not enrolled in the CHAP trial (Mwansa J, personal communication).

Most children in the CHAP trial had symptoms of HIV infection at diagnosis, and our attempts to recruit asymptomatic children from peripheral clinics in Lusaka were largely unsuccessful. Nevertheless, over a third of children randomly allocated in the trial had CD4 count greater than the threshold at which current guidelines recommend initiation of antiretroviral therapy (15%5,20). Findings from uninfected children from Zambia,28as well as from screened but HIV-negative children from our study (data not shown), suggest that values could be lower than in comparable uninfected children in Europe and North America. Therefore, thresholds for clinical care in industrialised countries might not necessarily be appropriate for children in resource-poor settings.

We believe, therefore, that our results can be generalised to a policy that could be applied universally to children with clinical features of HIV infection in Africa: allshould receive co-trimoxazole prophylaxis irrespective of age and CD4 count. Economic analyses are planned to assess the costs and benefits of such an approach, which could be done in the community. Since antiretroviral treatment is being introduced morewidely in Africa, many countries are considering how to provide care and such treatment to HIV-infected children as well as to adults. The results of this trial should provide an impetus to provide clinical care with co-trimoxazole prophylaxis and nutritional support, irrespective of levels of resistance to this drug. Whether it would continue to add benefit to children also taking antiretroviral therapy in areas of high background rates of infection remains to be seen.?
1.12.04 14:09


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